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Sep 09

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Staatsangehörigkeit im Lebenslauf angeben, ja oder nein?

Bildnachweis: © Eisenhans – Fotolia.com

In vielen meiner Bewerbungscoachings ist Bestandteil, einen Lebenslauf zu erstellen. Sollte man die Staatsangehörigkeit bzw. die Nationalität im Lebenslauf angeben?

Viele Klienten sind hierbei der Meinung, dass sie bei den persönlichen Daten ihre Staatsangehörigkeit nicht angeben müssen. Oftmals sind die Menschen aber im Ausland geboren oder haben einen Nachnamen, der nicht selbstverständlich deutsch klingt.

Hier gibt es auf der Empfängerseite Ihrer Bewerbung drei mögliche Szenarien, die man einfach vermeiden kann:

  1. Der Empfänger denkt sich beim Lesen Ihrer Bewerbung einfach nichts. Das ist in Ordnung.
  2. Der Empfänger hat Vorurteile und/oder ein Schubladendenken gegenüber Bewerbern mit einer anderen als der deutschen Staatsangehörigkeit. Das ist schade, aber diese Fälle gibt es.
  3. Der Empfänger denkt darüber nach, wie ggf. aufwendig es sein könnte, einem Bewerber aus einem anderen Land (nicht Deutschland, nicht EU) einen Arbeitsvertrag zu geben. Denn die bürokratischen Hürden können hier immens sein. Der Empfänger denkt mit, scheut den Aufwand und legt die Bewerbung auf den Stapel mit „Absagen“.

Sollte also Ihr Familiennamen und/oder Geburtsort nicht automatisch darauf schließen lassen, dass Sie die deutsche Staatsangehörigkeit haben, so sollte man auf jeden Fall die Staatsangehörigkeit bei den persönlichen Daten mitangeben.

Wie verhält es sich mit dem Familienstand und der Angabe von Kindern in der Bewerbung?

 

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  1. Familienstand im Lebenslauf angeben, ja oder nein? » Weitblick - der Blog

    […] eingetragen und somit dort, wo auch das Geburtsdatum, der Geburtsort und ggf. die Staatsangehörigigkeit bzw. Nationalität aufgeführt wird. Folgende Angaben sind hierbei […]

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